Solarenergie

In der heutigen Zeit wird die Suche nach alternativen Energiequellen immer wichtiger, da die natürlichen Rohstoffe wie Solarenergie so gut wie unbegrenzt zur Verfügung stehen und zudem umweltfreundlich sind. Im Gegensatz dazu müssen die fossilen Brennstoffe nicht nur aufwendig gewonnen werden, sondern unterliegen auch der allgemeinen Ressourcenknappheit. Des Weiteren wird der Solarstrom durch das EEG staatlich gefördert. Das EEG wurde erlassen, um die Nutzung der regenerativen Energien zu unterstützen. Die Förderung besteht darin, dass über zwanzig Jahre hinweg der produzierte Solarstrom gefördert wird. Da die Einspeisevergütung einer Degression unterliegt, werden jährlich die Vergütungen um einige Cent gesenkt. Zudem wird diese Förderung auf den Verbraucher von Stromanlagen mit fossilen Brennstoffen umgelegt. Die EEG-Umlage beträgt im Jahr 2012 circa 3,8 Cent und wird voraussichtlich jedes Jahr erhöht werden, so dass sich die Förderbeträge mit der EEG-Umlage letztlich ausgleichen.

Im Internet finden sich sogenannte Photovoltaik Rechner, die eine Orientierung geben und zeigen, welche Kriterien wichtig bei der Anschaffung einer Solaranlage sind. Der Photovoltaik Rechner dient letztlich dazu, dem Verbraucher einen Überblick über Wirkungsgrad der Solarzellen, produzierte Gesamtenergie der Photovoltaikanlage sowie über den Kostenfaktor bezüglich der Anschaffung zu verschaffen. Die Jahresleistung der Photovoltaikanlage ist entscheidend für die zu erzielende Rendite. 2011 konnten mittels der Photovoltaik rund zwei Prozent an Strom gewonnen werden, wobei gesamtheitlich die regenerativen Energien auf ungefähr siebzehn Prozent kamen. Ziel ist es mit Hilfe der Förderung (EEG) bis zum Jahr 2020 fünfunddreißig Prozent des Gesamtstrombedarf Deutschlands durch regenerative Energiequellen abzudecken. Ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage ist der Wirkungsgrad. Die Solarmodule nehmen die Sonnenenergie auf und es entstehen Strom und Spannung, die zu einer Leistung führen. Diese Leistung ist temperaturabhängig, so dass beispielsweise eine hohe Solarzellentemperatur eine niedrige Leistung erzeugen kann und das wiederum den Wirkungsgrad negiert. Im Allgemeinen bezeichnet der Wirkungsgrad die Menge, welche aus der Sonnenstrahlung gewonnen und in elektrische Energie umgesetzt werden kann.

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